Haben auch Ihre Wärmedämmfassaden die Güte?
Güteschutzgemeinschaft WDVS Fachbetrieb
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NEWSLETTER 01-2014

Sehr geehrter WDVS-Interessent!

Diese Newsletter ist eine Information der Güteschutzgemeinschaft Wärmedämmverbundsystem-Fachbetrieb.

Nach längerer Pause werden nun wieder aktuelle Informationen an ein interessiertes Fachpublikum ausgesandt.

Sie erhalten diese Newsletter weil Sie sich vor einiger Zeit bei einer Veranstaltung der Güteschutzgemeinschaft oder durch Selbsteintrag auf der Website der Güteschutzgemeinschaft WDVS-Fachbetrieb zur Newsletter angemeldet haben.

Falls Sie unsere Newsletter künftig nicht mehr bekommen wollen, steht es Ihnen frei sich mit dem unten stehenden Link einfach abzumelden. Anderenfalls gehen wir davon aus, dass Sie unsere Newsletter auch weiterhin erhalten möchten.

Die aktuellsten Informationen zu Wärmedämmverbundsystemen auf dem österreichischen Markt können sie auch jederzeit der Website der Güteschutzgemeinschaft unter www.wdvsfachbetrieb.at entnehmen.

Für fachtechnische Details und Verarbeitungshinweise kann von Planern und ausschreibenden Stellen gerne kostenfrei ein Login beantragt werden.

Die Güteschutzgemeinschaft WDVS-Fachbetrieb ist eine freiwillige Qualitätsinitiative ausführender Fachbetriebe von Wärmedämmverbundsystemen (ETICS – External Thermal Insulation Compound System) in Österreich zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen und dauerhaften Fassadenausführung für alle Bauauftraggeber und ausschreibenden Stellen.

 

Die heutigen Themen sind:

1. Nur die fachgerechte Qualitätsausführung von Wärmedämmfassaden (WDVS) führt zur
Wirtschaftlichkeit!

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2. Förderaktion für thermische Sanierung im März gestartet
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3. Brandschutztechnische Details
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4. Ergänzende Ausführungshinweise WDVS
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1. Nur die fachgerechte Qualitätsausführung von Wärmedämmfassaden (WDVS) führt zur Wirtschaftlichkeit!

Da zuletzt in einigen Medien die Wirtschaftlichkeit von Wärmedämmfassaden (WDVS) angezweifelt wurde möchten wir dazu wie folgt Stellung nehmen:

Ob ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) auch finanziell wirtschaftlich ist, hängt immer von der Ausführungsqualität und der damit verbundenen Dauerhaftigkeit der ausgeführten Wärmedämmfassade ab.

Kurz gesagt: Auf die ausführende Fachfirma kommt es an!

Qualitativ hochwertig ausgeführte Wärmedämmfassaden sind äußerst dauerhaft. „Pfusch“ hingegen rentiert sich bei einer technisch derart hochwertigen Fassadenausführung kaum, wie auch zuletzt in Medien berichtet.

Die Qualitätsbetriebe der Güteschutzgemeinschaft WDVS Fachbetrieb, erkennbar am runden Gütesiegel, bürgen für Ausführungsqualität am letzten Stand der Technik und bieten damit Sicherheit gegenüber ihren Auftraggebern.

Sämtliche Arbeiten werden laut einer strengen Qualitätsrichtlinie durch geschultes Fachpersonal unter nachweislicher Eigen- und Fremdüberwachung ausgeführt.

 

2. Förderaktion für thermische Sanierung im März gestartet

100 Millionen Euro stehen auch heuer wieder für die Sanierung von Häusern, Wohnungen und Betriebsgebäuden zur Verfügung.

Unter dem Motto „Heizkosten sparen und Klima schützen“ können Privatpersonen bei Banken und Bausparkassen förderungsfähige thermische Sanierungsmaßnahmen für alle Gebäude die älter sind als 20 Jahre einreichen. Die Förderung beträgt maximal 30% der förderungsfähigen Kosten bzw. maximal 6.000 Euro für die thermische Sanierung und maximal 2.000 Euro für die Umstellung des Wärmeerzeugungssystems. Der Energieausweis wird mit 300 Euro gefördert.

Im mehrgeschoßigen Wohnbau wird die thermische Sanierung erleichtert, wenn sich der Vermieter verpflichtet, die Sanierungsmaßnahmen ohne Mietzins-/Entgeltserhöhung durchzuführen. Dann wird für die Antragstellung nur mehr die Zustimmung der Mietermehrheit benötigt.

Unternehmen können die Förderanträge online bei der KPC-Kommunalkredit Public Consulting, Förderung für Sanierungen beantragen. Die Höhe der Auszahlungen orientiert sich an der Sanierungsqualität und dem sinkenden Heizwärme- und Kühlbedarf.

 

3. Brandschutztechnische Details

Aufgrund der Unstimmigkeit zwischen OIB-Richtlinie 2 sowie der ÖNORM B 6400 ist derzeit jedes Objekt im Einzelfall zu beurteilen!

Derzeit befinden sich die OIB-Richtlinie 2 betreffend Brandschutz, die Bauordnungen und die Norm in Abstimmung. Definitive Aussagen können daher erst nach einer erfolgten Klärung getroffen werden.

 

4. Ergänzende Ausführungshinweise WDVS

Ergänzend zu den allgemeinen Verarbeitungshinweisen für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) auf der Website der Güteschutzgemeinschaft WDVS-Fachbetrieb, wird zusätzlich auf folgende Empfehlungen der Güteschutzgemeinschaft hingewiesen:

Brandschutzriegel
Brandschutzriegel sind generell mit mind. 80% Kleberkontaktfläche zu verkleben. Dabei ist es egal, ob dies mit der Randwulst- Punktmethode (bei größeren Unebenheiten am Untergrund bzw. bei entsprechender Kleberdicke), oder mit der vollflächigen Verklebung (siehe Hinweis dafür) geschieht.

Fensteranschluss im Parapetbereich
Um einen fachgerechten Anschluss (Ö-Norm B 6410 Pkt. 6.2) an die Fensterkonstruktion im Bereich vom Parapet herstellen zu können, muss bei der Fensterstockkonstruktion ein entsprechendes Aufstockelement vorhanden sein.

Stiefelschnitt
Entgegen vereinzelter widersprüchlicher Aussagen ist der „Stiefelschnitt“ weiterhin in der Ö-Norm B 6410 im Anhang A (normativ) in der Prinzipskizze A.1 geregelt.
„Dämmplattenstöße dürfen nicht in die Kanten von Wandöffnungen übergehen.“
Ausnahmen gelten nur bei Brandschutzriegel oder sonstigen konstruktiven Ausführungsdetailen.

Sockelausführung – Dichtschlämme
Auf Grund der vermehrten Schäden bei Sockelbereichen beim WDVS (wo keine Blechverkleidung vorgesehen ist), verweisen wir auf die richtige Ausführung der Dichtschlämme.
Die Dichtschlämme muss auf dem Oberputz aufgetragen werden. Der untere Abschluss vom Unterputz und vom Oberputz muss mit der Dichtschlämme umschlossen werden und dann auf ca. 5,0 cm über die Oberfläche des fertigen angrenzenden Niveaus geführt werden.
Siehe dazu das Detail mit der Plannummer 3_01 (mit Stand 03/2014).

Randwulst-Punktverklebung
Auf die Kleberkontaktfläche von mindestens 40% am Untergrund (Wandbildner) ist gesondert zu achten. Dabei ist der Randwulst, welcher auch mit geringem Abstand von der Dämmplattenkante aufgetragen werden darf, als mindestens 5,0 cm breiter, flacher „Raupe“ und nicht als „Bergspitze“ aufzutragen. Die drei erforderlichen „Patzen“ mit einem Durchmesser von ca. 15,0 cm sollen ebenfalls mit einer flachen Oberfläche, in entsprechender Dicke, aufgetragen werden.

Vollflächige Verklebung
Bei der vollflächigen Verklebung der Dämmstoffplatten am Wandbildner ist darauf zu achten, dass der Kleberauftrag zweiseitig (am Wandbildner und auf der Dämmstoffplatte) erfolgt. Dies soll mit der Zahnspachtel um 90 Grad versetzt an den jeweiligen Untergründen erfolgen. Die Kleberkontaktfläche am Untergrund muss dabei mind. 80% ergeben.

Eckausbildung bei EPS-F und MW-PTP
Bei der Eckausbildung im Übergangsbereich einer Brandwand, welche mit MW-PTP ausgeführt wird und einer „normalen“ Fassadenfläche, welche mit EPS-F ausgeführt wird, wird auf die Ö-Norm B 6400 Punkt 4.7.10 (Übergang zweier direkt aneinander stoßender WDVS mit unterschiedlichen Dämmstoffen) verwiesen.
Diese Übergänge sind durch geeignete Maßnahmen zu planen. Ist keine Verzahnung der Dämmplatten möglich, so sind geeignete Profile zu planen.
Wenn keine Verzahnung ausgeführt wird, so sind vertikale Bewegungsfugenprofile einzubauen.

Neue Untergründe
Bei Untergründen (Wandbildner), welche für das Aufbringen eines WDVS vorgesehen sind und die nicht in der Ö-Norm geregelt sind, sollte man als Verarbeiter vom Systemhersteller eine schriftliche Stellungnahme betreffend der Klebertype und der Verklebungsart anfordern.

Beispiele für solche Untergründe:

Purenit                                          als Aufstockelement bei Fenstertüren
Overtec als Attikaelement
Knauf Warm-Wand Natur S protect         für direkte Aufbringung der Deckschichte
Lunotherm Lüfter nur mit Dämmplattenbeplankung

 



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Sämtliche Angaben ohne Gewähr.

Güteschutzgemeinschaft Wärmedämmverbundsystem-Fachbetrieb
(kurz Güteschutzgemeinschaft WDVS-Fachbetrieb)

Sitz des Vereines bei der Innung Bau Wien:
Wolfengasse 4
A-1010 Wien
E-Mail: office@wdvsfachbetrieb.at
Internet: www.wdvsfachbetrieb.at
UID: ATU54745600, Vereinskataster Bundespolizeidirektion Wien, Gerichtsstandort Wien
 
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